Triumph - Herrenrad,

Triumph-Werke Nürnberg



Dieses Nachkriegsfahrrad aus den Mittfünfzigern des letzten Jahrhunderts zählt bereits zu den Raritäten auf dem deutschen Zweiradsektor: In Nürnberg wurden nach dem Krieg hauptsächlich Büromaschinen gefertigt, während die Motor- und Fahrradproduktion rapide zurück ging. Im Jahre 1956 wurde das Werk von Max Grundig übernommen und die Zweiradproduktion endgültig eingestellt.

Dieses Rad ist in unrestauriertem Zustand, verfügt über eine Fichtel- und Sachs Dreigangschaltung, einen (nachgerüsteten) Ledersattel von Möve (Mühlhausen, Thüringen).

Der Rahmen dieses 28“-Rades ist sehr aufwändig und schön vermufft und handgelötet. Die Gabel verfügt über dünn ausgezogene Ausfallenden.

Dieses hochwertig verarbeitete und von Hand linierte Rad ist äußerst alltagstauglich und wird heute noch gern gefahren.